Gas Erdgas Transport



Erdgas Transport über Ferngasleitungen für die Herstellung von Wärme und Energie zu Strom
Förderung und Verarbeitung von Vorkommen an Gas in Russland und Deutschland

Gas Vorkommen an Erdgas befinden sich auf der gesamten Welt. Die bedeutendsten findet man in Russland, im Nahen Osten und in China. Große Gas Vorkommen werden im Atlantik nahe Amerika vermutet. Eine Förderung und Verarbeitung ist da aber derzeit noch viel zu teuer. In Europa gibt es auch Gas Vorkommen in Italien, Österreich, Deutschland, Norwegen, Niederlande und Frankreich.
Fast 50% des Gas Verbrauch in Deutschland entfällt auf den Bestand von Gebäuden vor allem für Energie für die Heizung und zum Kochen (Stand 2006). Durch die guten Verbrennungseigenschaften mit wenig Kohlendioxid und geringem Schadstoffaustoß dürfte die Nutzung und damit der Bedarf an Erdgas in Deutschland weiter steigen. Langfristig gesehen kann es aber zu einer Stagnation im Verbrauch kommen, da durch die Energie - Einsparverordnung EnEV seit 2002 für neue und sanierte Gebäude in Deutschland erhöhte Wärmedämmmaßnahmen vorgeschrieben sind und daher der Gas Verbrauch pro Gebäude wegen der weniger notwendigen Energie in Form von Heizungswärme sinkt. Die Erdgas Vorräte sind aber sowieso nicht unerschöpflich, deshalb ist die EnEV für Deutschland auf alle Fälle ein positiver Indikator, vor allem auch für die Umwelt.

Nach der Förderung ist das Gas noch Roherdgas, was über verschiedene Prozesse für den Transport und die spätere Verarbeitung noch aufbereitet werden muss. Das Roh Erdgas hat bei den meisten Vorkommen der verschiedenen Lagerstätten eine unterschiedliche Zusammensetzung. Dabei ist das Methan und die höherwertigen Kohlenwasserstoffe der Anteil im Gas Vorkommen, der brennbar ist. Außerdem besteht Roh Erdgas noch aus Schwefelwasserstoff, Wasserdampf, Stickstoff und Kohlendioxid. Bevor das Roh Erdgas in die einzelnen Gas Netze nach der Gas Förderung zum Transport eingespeist werden kann, müssen die Anteile von Schwefelwasserstoff und Wasserdampf größtenteils aus dem Roh Erdgas entfernt werden. Der Grund dafür ist, dass in Schwefelwasserstoff Wassermoleküle vorhanden sind, die im Leitungsnetz für den Transport zu unerwünschter Korrosion führen. Weiterhin entsteht bei der Verbrennung von Erdgas mit Schwefelwasserstoff der Schadstoff Schwefeldioxid, der äußerst Umweltschädigend ist und daher vermieden werden muss. Der Wasserdampf im Erdgas kann nach dem Druckabbau (Förderung findet unter einem Lagerstätten - Druck von über 300 bar statt, der danach bis auf 35 bar abgesenkt wird) Gashydrate bilden, die den Transport in den Leitungssystemen behindern könnten.
Befindet sich im Roh Erdgas Vorkommen ein Schwefelwasserstoffgehalt über 1%, dann wird das Roh Erdgas als Sauergas benannt. Unter 1% ist es Magergas. Das beispielsweise in Deutschland geförderte Roh Erdgas Vorkommen muss überwiegend entschwefelt werden, da es größtenteils Sauergas ist. Dafür werden Waschanlagen verwendet, wo das Gas nach der Förderung durch eine Lauge vom Schwefelwasserstoff befreit wird.
Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, dass das Gas keinen Schwefelwasserstoff als Bestandteil hat. Dann nennt man es Süßgas. Das muss dann nur noch getrocknet werden, bevor es in das Ferngas - Leitungsnetz zum Transport eingespeist wird.

Für den eigentlichen Transport des Erdgas von der Förderung über die Aufbereitungsanlage bis hin durch das Rohr - Netz in Richtung des Verbraucher kann der Druck in der Lagerstätte selbst ausgenutzt werden. In der Lagerstätte herrschen anfangs Drücke von 300 bar und mehr. Diese Drücke werden im Laufe der Förderung und Aufbereitung des Gases weitgehend abgebaut, sodass an der Gas Übergabestation vor dem Transport im Ferngas - Leitungsnetz um die 30 bis 35 bar anliegen. Dieser Druck wird wieder auf ungefähr 100 bar erhöht und das Erdgas kann seine ersten Kilometer zurücklegen. Für einen Transport über mehrere Tausend Kilometer (beispielsweise von Russland nach Deutschland) sind dann Verdichterstationen im Abstand von 150 bis 200 Kilometern im Fernrohrnetz dafür verantwortlich, dass der Druck im Rohr - Netz immer wieder neu aufgebaut wird, indem das Erdgas verdichtet wird. Die Rohr - Leitungen haben Durchmesser von 1,5m bis 2m und verlaufen unter der Erde oder am Meeresboden. Das Gas kann auch gespeichert werden, wenn mehr gefördert als verbraucht wird, zum Beispiel im Sommer. Dazu dienen unter anderem große poröse Gesteinsschichten tief in der Erde, in deren Poren das Gas als Energie - Reserve abgelagert wird, ähnlich den eigentlichen Gas Lagerstätten.




Bild: Schematischer Verlauf des Transport von Erdgas über Land bis zum Verbraucher.


Man kann das Erdgas aber auch für den Transport durch extreme Kühlung (-160°C) verflüssigen und dann mit Tankschiffen als LNG - Liquified Natural Gas - also verflüssigtes Natur Gas zum Land transportieren. Durch die Abkühlung nimmt das Volumen des Gas um das 500- bis 600-fache ab. Somit können große Mengen Energie in einem einzigen Tankschiff transportiert werden.
Bei der Förderung nimmt der Druck des Roh Erdgas in der Lagerstätte nach einiger Zeit immer mehr ab, sodass am Ende mit Hilfe zusätzlicher Kompressoren das Roh Erdgas Vorkommen gefördert werden muss.

 
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