Gas Erdgas Förderung



Erdgasförderung in Deutschland in der Nordsee und weltweit
Förderung des Erdgas als Energie - Träger für Kraftwerke und Haushalte mit umweltschonenden Eigenschaften

Die Gas Versorgung der Haushalte und Gewerbebetriebe über Rohrleitungen in Deutschland erfolgt ausschließlich mit Erdgas. Um den ständig steigenden Bedarf in Deutschland an Energie mit Gas zu decken, müssen immer neue Lagerstätten zur Erdgasförderung erkundet und erschlossen werden. Die Erdgasförderung in Deutschland ist im Vergleich nur auf geringe Erdgas Vorkommen beschränkt, die sich größtenteils in der Nordsee befinden. Daher ist Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern auf Importe angewiesen, welche aus der Erdgasförderung der Niederlanden, Dänemark, Norwegen und vor allem aus Russland kommen. Nicht nur die deutsche Gas Wirtschaft ist auf das Erdgas angewiesen, auch Strom und Wärme in der Energie - Wirtschaft wird immer mehr über den Brennstoff Gas erzeugt, weil er umweltschonende Eigenschaften besitzt. Die Erzeugung von Strom und Wärme erfolgt dann beispielsweise in Deutschland über Gas - und Dampfturbinen - Kraftwerke oder über Blockheizkraftwerke BHKW für die Nahversorgung ohne größere Energie - Verluste.
Hauptbestandteil des Erdgas bei der Förderung ist Methan. Nebenbestandteile sind Propan, Butan, Ethan und andere Kohlenwasserstoffverbindungen sowie Stickstoff und Kohlendioxid. Entstanden ist Erdgas vor einigen Millionen Jahren aus abgestorbenen Meeres-Lebewesen, die durch Bakterien aber ohne Sauerstoff zersetzt und in poröses Gestein umgewandelt wurden, indem unter hohem Druck und Wärme das Erdgas entstand. Im Laufe der Jahrmillionen hat sich über dieses Gestein Sediment abgesetzt. Das Gas ist danach aus seinem ursprünglichen porigem Gestein in andere porige Gesteinsformationen gewandert, aus welchen es heute gefördert werden kann. Es gibt auch Gas Lagerstätten, die aus Steinkohle entstanden, indem durch Bewegung von Erdschichten Bestandteile der Kohle freigegeben wurden und unter Wärme und hohem Druck sich das Erdgas entwickelte. Dieses Gas ist aber im Vergleich zu den herkömmlichen Gas Vorkommen nicht ganz so einfach verwendungsfähig, da das Gas auf Grund von ungünstigen Bestandteilen noch besonders nach der Erdgasförderung verarbeitet werden muss.

Das Erdgas befindet sich vor der Förderung in so genannten Speichergesteinen. Es ist also nicht so, dass die Lagerstätten für Gas in unterirdischen Hohlräumen anzutreffen sind, die einfach für die Erdgasförderung nur angezapft werden müssen. Aus den Poren dieses Speichergesteins muss es erst mit aufwendiger Technik für die Erdgasförderung herausgeholt werden. Als Speichergestein dient Sandstein, Buntsandstein und Zechstein. Die darüber liegende Schicht wird als Deckgebirge bezeichnet und ist so gut wie Gasundurchlässig. Das Deckgebirge besteht oft aus Steinsalz oder Tonsteinschichten. Ob sich die Erdgasförderung bei einer Lagerstätte auch wirklich ökonomisch lohnt, ist vor allem davon abhängig, wie porös das Speichergestein ist und ob über das Deckgebirge nicht so viel Gas entweichen konnte. Außerdem spielen die Energie - Preise auf dem Weltmarkt, vor allem die Gas Preise eine wichtige wirtschaftliche Rolle, ob vertretbar eine Erdgasförderung durchgeführt werden kann oder nicht.

Die Entdeckung von neuen Gas Lagerstätten für die Erdgasförderung ist im Vergleich technisch sehr aufwendig und kompliziert. An kilometerlangen Seilen in bestimmten Abständen befestigte Seismographen werden auf dem Boden (oberirdisch) über Land ausgelegt und mit einem Messfahrzeug verbunden. Über künstlich ausgelöste Erschütterungen, ähnlich wie bei Rüttelbohlen zur Erdverdichtung, nur stärker und einmalig, werden über die Seismographen die durch die Erschütterung ausgelösten Schwingungen im Erdreich gemessen und an die Technik des Messfahrzeug weitergegeben. Über die erfassten Daten können Rückschlüsse zum Aufbau der Erdschichten erfolgen bis in eine Tiefe von 5 bis 6 Kilometern. Nebenbei gesagt müssen dabei auch einmal unvorhergesehene Ereignisse überstanden werden, nämlich dann, wenn beispielsweise ein Landwirt auch einmal diese kilometerlangen Messleitungen bei der Feldarbeit übersieht und diese dann mit einem Mähdrescher oder einem anderen landwirtschaftlichen Gerät aus Versehen durchtrennt.
Die nach der Messung vermuteten Erdgas Vorkommen werden über Probebohrungen erkundet.
Bei der Förderung selbst gibt es zwei Verfahren: das Turbinen - Verfahren und das Rotary - Verfahren. Beim Turbinen - Verfahren wird über Spülflüssigkeit unter hohem Druck die Bohrkraft auf das Gestein übertragen und durch seine besondere Fähigkeit der kontrollierten Abweichung von der lotrechten Bohrung vermehrt bei der Erdgasförderung und bei der Bohrung im Meeresboden zur Erdgas Förderung eingesetzt. Die Technik des Rotary - Verfahren funktioniert über die herkömmliche mechanische Übertragung der Bohrkraft auf das Gestein und wird vorwiegend bei Bohrungen auf dem Land zur Erdgas Förderung verwendet.




Bild: Schematische Darstellung der Erdgasförderung mit einer Bohr - Förder - Anlage auf Land (a) und einer Bohrplattform (b) Offshore auf dem Meer.

Die Erdgas Förderung auf dem Meer wird mit komplizierter Technik über Bohrplattformen durchgeführt, die am Meeresboden verankert sind. Diese Technik der Erdgas Förderung wird auch Offshore - Förderung, Offshore ... von der Küste entfernt, genannt. Diese Plattformen zur Erdgasförderung sind nicht nur als Betriebsstätten sondern auch mit Wohngelegenheiten ausgestattet. So werden alle Plattformen zur Erdgas Förderung im Schichtsystem betrieben und die Arbeiter wohnen längere Zeit (mehrere Tage bis Wochen) auf diesen schwimmenden Bohrplattformen vor Ort. Der Austausch der Arbeiter erfolgt bei größerer Entfernung von der Küste über Hubschrauberflüge, ansonsten per Schiff.

 
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